Vegane Sauce Hollandaise

Hiervon gibts endlose Varianten, aber die hier schmeckt fast wie bei meiner Oma, und das ist bekanntlich die Referenz. Ausserdem kann eigentlich nichts schiefgehen (im Gegensatz zu vielen nichtveganen Varianten, die mir viel zu kompliziert wären). Dazu passt imho am allerbesten Lauch oder üblicherweise Spargel, aber auch jeder andere Gemüsepamps und krosser Tofu oder Bratlinge. Ach schön, da krieg ich gleich schon wieder Lust zu kochen.

Das hier reicht jedenfalls für 4 Portionen:

  • 100g Margarine
  • 300ml Wasser
  • ~2 EL Mehl
  • 1/2 – 1 Zitrone
  • ein bisschen Muskat, Zucker, Salz und Sojamilch oder -sahne

Zuerst schmelzen wir die Margarine bei höchstens mittlerer Hitze. Wenn sie flüssig ist, rühren wir allmählich das Mehl mit nem Schneebesen (der ist tatsächlich wichtig, sonst klumpts garantiert) rein und schwitzen es höchstens ne Minute an, es soll ja nicht braun werden. Dann kippen wir das Wasser dazu und rühren alles glatt. Da rein kommt dann eine Prise Zucker, erstmal eine Messerspitze Salz, der Saft einer halben Zitrone und ordentlich Muskat, ausserdem ein Schuß Sojasahne, ersatzweise auch Sojamilch oder ähnliches. Jetzt erstmal probieren und wenns noch arg mehlig schmeckt, einfach noch Salz, Muskat und Zitrone hinterherschütten.
(diesmal gibts leider keine Fotos, wenn eine dicke, weiße Soße rauskommt, habt ihrs hingekriegt)

Wonko wünscht viel Erfolg!

Über Feedback und andere Varianten würde ich mich sehr freuen 🙂

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Veganer Papageienkuchen

Weil es nie genug zuverlässige vegane Rezepte geben kann, werde ich auf diesem Blog meine neuen Erkenntnisse, was das Kochen und Backen angeht, mit den interessierten Leser_innen teilen. Alle geposteten Rezepte wurden vorher von mir persönlich getestet und für lecker befunden. Ausserdem versprech ich, dass es nicht zu kompliziert wird, einfach weils mit meinen eigenen Kochkünsten auch nicht besonders weit her ist. Zum Einstieg hab ich ein recht einfaches Rezept für einen bunten Kindergeburtstagskuchen anzubieten:

Veganer Papageienkuchen:

Für eine große Kastenform:

  • 5 El Sojamehl
  • 10 El Wasser
  • 200g Zucker
  • 250g Margarine
  • 400g Mehl
  • 1 Tüte Backpulver
  • ca. 250 ml *Milch (Kokos-, Hafer-, Reis-, Soja-,etc.Milch – nach Belieben)

Für die Farbe:

  • *1 Tüte Rote Grütze / „Himbeerkaltschale“ (auf Stärkebasis – Zutatenliste lesen! (manchmal gelatinehaltig))
  • *1 Tüte Grüne Grütze / „Waldmeisterkaltschale“ (auf Stärkebasis – Zutatenliste lesen! (manchmal gelatinehaltig))
  • *1 Tüte Vanillepudding
  • *Kakaopulver nach Augenmaß

Wir basteln zunächst einen normalen Rührkuchenteig, der dann am Schluß aufgeteilt und eingefärbt wird.

Zuerst für den Eiersatz das Sojamehl mit Wasser anrühren, bis es eine cremige Konsistenz hat, das dann mit der Margarine und dem Zucker verkneten, verrühren oder verquirlen.
Danach das Mehl und das Backpulver unterrühren – dabei allmählich die *Milch deiner Wahl hinzufügen (ich habs mit Kokos+Reismilch getestet) – am Schluß sollte eine homogene, zähe aber rührbare Pampe herauskommen. Das ist dann ein normaler Rührkuchenteig, den man auch so backen könnte, den wir für unsere Zwecke aber in 4 gleiche Teile teilen.
Spätestens jetzt sollte der Ofen auf 160 Grad vorgeheizt werden.
Ein Teil wird einfach mit Kakao bestreut, der dann untergerührt wird. Hier nach Augenmäß dosieren, der Teig sollte am Schluß halbwegs homogen-einfarbig hellbraun sein.
Der Pudding und die rote + grüne Grütze müssen zunächst jeweils in etwas *Milch angerührt werden (nicht zu viel, sonst wird der Teig zu weich) und werden dann in jeweils eins der verbliebenen Viertel eingerührt, bis der Teig wieder möglichst homogen-einfarbig ist.
Abschließend werden die bunten Teige in der mit Margarine eingefetteten Form übereinander geschichtet (wenn sie gar nicht verformbar sind, ist der Teig zu fest und wird mit *Milch vorsichtig verdünnt) und der Kuchen oben drauf optional mit bunten Zuckerstreuseln dekoriert.
Dann ab in den Ofen damit und bei 160 Grad 60 Minuten backen (meiner war dann innen noch recht weich, wurde aber beim Abkühlen ausreichend fest).
Viel Erfolg!

Credits gehen an meine Mama für das Rührkuchenrezept und Denise, die mir das Geheimnis hinter den bunten Farben verraten hat 🙂

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There was a point to this story…

…but it has temporarily escaped the chronicler’s mind. (Douglas Adams)

Das ist also so ein Blog.

Na, wir werden ja sehen, was daraus wird.

(uninspirierter erster Eintrag Ende).