Vegane Sauce Hollandaise

Hiervon gibts endlose Varianten, aber die hier schmeckt fast wie bei meiner Oma, und das ist bekanntlich die Referenz. Ausserdem kann eigentlich nichts schiefgehen (im Gegensatz zu vielen nichtveganen Varianten, die mir viel zu kompliziert wären). Dazu passt imho am allerbesten Lauch oder üblicherweise Spargel, aber auch jeder andere Gemüsepamps und krosser Tofu oder Bratlinge. Ach schön, da krieg ich gleich schon wieder Lust zu kochen.

Das hier reicht jedenfalls für 4 Portionen:

  • 100g Margarine
  • 300ml Wasser
  • ~2 EL Mehl
  • 1/2 – 1 Zitrone
  • ein bisschen Muskat, Zucker, Salz und Sojamilch oder -sahne

Zuerst schmelzen wir die Margarine bei höchstens mittlerer Hitze. Wenn sie flüssig ist, rühren wir allmählich das Mehl mit nem Schneebesen (der ist tatsächlich wichtig, sonst klumpts garantiert) rein und schwitzen es höchstens ne Minute an, es soll ja nicht braun werden. Dann kippen wir das Wasser dazu und rühren alles glatt. Da rein kommt dann eine Prise Zucker, erstmal eine Messerspitze Salz, der Saft einer halben Zitrone und ordentlich Muskat, ausserdem ein Schuß Sojasahne, ersatzweise auch Sojamilch oder ähnliches. Jetzt erstmal probieren und wenns noch arg mehlig schmeckt, einfach noch Salz, Muskat und Zitrone hinterherschütten.
(diesmal gibts leider keine Fotos, wenn eine dicke, weiße Soße rauskommt, habt ihrs hingekriegt)

Wonko wünscht viel Erfolg!

Über Feedback und andere Varianten würde ich mich sehr freuen 🙂

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Veröffentlicht in Fressi. 10 Comments »

10 Antworten to “Vegane Sauce Hollandaise”

  1. Anonymous Says:

    ein wort: Schlecht!

  2. anonymous Says:

    habs probiert, war leider absolut ungenießbar…

  3. mimmy Says:

    das allerwichtigste ist, die mehlschwitze ordentlich zu machen!! wenn das schief geht, schmeckts nach mehl! …
    Durch die Hitzeeinwirkung wird die Stärke des Mehls zu Dextrin aufgeschlossen und die Schwitze verliert den mehligen Beigeschmack. http://de.wikipedia.org/wiki/Mehlschwitze

  4. Ginchen Says:

    Also, irgendwas müssen die „Anonymen“ hier falsch gemacht haben. Ich hab’s gerade gekocht, und es ist super geworden! 🙂
    Vielen Dank für dieses einfache und schnelle Rezept.

  5. Tina Says:

    habe es heute auch nachgemacht. habe allerdings noch einen Schuß Weißwein hineigetan + zu dem Wasser 1 TL Gemüsebrühe … schmeckt sehr gut 🙂

  6. Peg Says:

    Hallo, habs heute auch ausprobiert und ich fands grauenhaft. 🙂
    Dann hab ich noch ne Weile gebastelt und bin beim folgenden herausgekommen.

    100g Margarine oder 50g Öl
    (Ich finde das die Margarine irgendwie einen komischen Geschmack macht/hat, das Öl schmeckt buttriger)
    300ml Wasser = 300ml Sojamilch
    ~2 EL Mehl
    1/2 – 1 Zitrone (Zitronenkonzentrat..)
    ein bisschen Muskat, Zucker, Salz, Pfeffer (weiß)

    Wie gesagt die Mehlschwitze machen, (Ich mache alles im Thermomix), Sojamilch oben drauf, aufkochen, fertig.
    Weils nicht so dickflüssig geworden ist, wie ich es wollte hab ich noch 1TL Johannisbrotkernmehl reingetan.

    Meinem Mann schmeckts, mal sehen was die andern heute Abend sagen.

    (übrigens der Unterschied zum Original (nichtvegan) ist das das Ei die ganze Sache schöön schaumig macht…)

    LG und danke für deinen Vorschlag
    Peg

  7. Aileen Says:

    ich habs grad ausprobiert, ich finde es schmeckt nicht wirklich nach sauce hollandaise, aber es schmeckt 😀

  8. C:laudia Says:

    Vielen Dank für die Inspiration 🙂 Hab‘ es folgendermaßen abgewandelt und es war super-super-lecker: Statt Wasser 250 ml Gemüsebrühe, etwas Weißwein, und zum Schluss knapp 200 ml Sojasahne (Alnatura oder Natumi) dazu. Gewürzt mit ordentlich Muskatnuss (frisch gerieben) und etwas Kurkuma (gibt die schöne gelbe „Eifarbe“ und Geschmack), Salz und Pfeffer. Ganz am Ende vor dem Servieren den Zitronensaft dazu (kleine 1/2 reicht, finde ich) – ohne nochmal aufzukochen. Haben alle gerne gegessen und ordentlich gegessen, die Allesesser und die vegetarisch Essenden :o) P.S. Für die, denen es misslungen ist: Natürlich ist es eine Bechamel-Variante. Und Bechamel muss man üben: der Trick ist , das Mehl nicht zu heiß in der Margarine anzuschwitzen, dann immer wieder wenig Flüssigkeit dazu, bis der Brei sich jeweils unter Rühren mit dem Schneebesen zu einer einheitlichen Konsistenz verbunden hat, dann der nächste Schuss Flüssigkeit, rühren, aufkochen, Flüssigkeit u.s.w. – und sie wird perfekt!

  9. Johng477 Says:

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